7 Gründe, warum du Yoga Nidra ausprobieren und in deinen Alltag integrieren solltest

1. Weil (Tiefen-)Entspannung eine heilende Wirkung auf den Körper hat

So viele Beschwerden , die uns im Alltag Probleme machen, haben Stress als Ursache, auch wenn er uns manchmal gar nicht bewusst ist. Dazu zählen neben Burnout, Schlafstörungen und Magen-Darm-Problemen z.Bsp. Asthma, Rückenschmerzen, Tinnitus, Kopfschmerzen, häufige Viruserkrankungen durch ein geschwächtes Immunsystem und viele andere. Indem wir regelmäßig entspannen, werden wir allgemein ruhiger und ausgeglichener, lernen besser mit Stress umzugehen und werden nicht mehr so schnell mit negativen Gefühlen wie Ärger oder Wut konfrontiert. In einer Yoga Nidra-Einheit fährt der Körper runter, die Muskeln entspannen sich, der Atem fließt langsamer und gleichmäßiger, der Blutdruck und die Pulsfrequenz sinken, Stress wird abgebaut. Diese Methode in den Alltag zu integrieren bringt eine nachhaltige, positive Wirkung für Körper und Seele mit sich.

2. Du musst dich dafür nicht bewegen!

Für den einen oder anderen wohl ein guter Grund, den man hier noch mal extra erwähnen sollte, denn bei Yoga denken die meisten von uns an Bewegung oder gar komplizierte Verrenkungen und Kopfstand. Und das ist ja bekanntlich nicht jedermanns Sache. Yoga ist ein ganzes System und viel mehr als nur die Bewegungsübungen, die im Fitness-Studio angeboten werden. Zu Yoga gehören ebenso Atemübungen und Meditation. Und da nähern wir uns auch an Yoga Nidra an. Es ist nicht nur eine Entspannungsübung, sondern auch eine wohltuende, geführte Meditation. Du musst nichts weiter tun – kein Sonnengruß, kein Krieger und keine Kobra – Du legst dich auf den Rücken, schließt die Augen und hörst zu. Ein Mittagsschlaf ist nichts dagegen 😉

3. Das Gedankenkarussell steht still

Glaubst du nicht? Funktioniert bei dir nicht? Damit hätten wir gleich noch zwei Gründe, warum du es einmal versuchen solltest. Ich habe bereits die Möglichkeit gehabt, Yoga Nidra für die unterschiedlichsten Menschen anzuleiten. Egal ob sie von Natur aus schon entspannt waren, extrem nervös, skeptisch oder der Methode zugewandt, energiegeladen oder erschöpft. Was ich immer wieder als Feedback bekomme sind Aussagen wie: „Ich war ganz bei mir selbst“ – „Meine Gedanken standen still“ und das sogar von Personen, die eigentlich den ganzen Tag nur am Arbeiten, Planen, und Grübeln sind. Wir halten manchmal nicht für möglich, was einfache Techniken (hierfür musst du vorher weder studieren noch Kurse von Anfänger bis Fortgeschrittene besuchen), in uns bewirken können.

4. Du bringst nachhaltig Ruhe und Gelassenheit in deinen Alltag

Entspannung ist wichtig für uns alle, nicht nur aus spiritueller Sicht, sondern auch aus Sicht der Schulmedizin. Wir können damit Stress abbauen und somit viele psychosomatische Symptome lindern oder ausschalten. Yoga Nidra wirkt nicht nur im Moment der Übung, sondern du erreichst damit eine nachhaltige Entspannung. Nach einer intensiven Yoga Nidra-Einheit kann dich an dem Tag nichts mehr so leicht aus der Ruhe bringen. Studien mit Blutdruck-Patienten haben gezeigt, dass der Blutdruck nach der Übung für den ganzen Tag gesenkt blieb. Yoga Nidra über mehrere Wochen half außerdem, den Blutdruck dauerhaft zu senken.

Meine subjektive Empfindung zur Nachhaltigkeit dieser Entspannung ist mit einer Art Schleier zu vergleichen, der mich den ganzen Tag vor Stress schützt und gelassener sein lässt. Nach der Übung bin ich für den Rest des Tages entspannt und trage eine innere Ruhe in mir. Generell bin ich, seit ich Yoga Nidra praktiziere, um einiges gelassener geworden.

5. So erholsam wie vier Stunden Schlaf

Eine Siesta verliert eindeutig gegen Yoga Nidra, denn es ist viel effektiver. Eine intensive Yoga Nidra-Einheit ist in ungefähr so erholsam wie vier Stunden Schlaf. Du nimmst dir eine halbe bis eine Stunde Zeit dafür und fühlst dich, als hättest du mal wieder richtig gut ausgeschlafen, dabei bist du während der Übung geistig voll da, du schläfst sozusagen mit vollem Bewusstsein, daher wird es auch „der bewusste Schlaf“ genannt. Danach bist du frisch und hast wieder neue Energie, auch wenn du davor schon völlig ausgelaugt vom Tag warst. Du wirst sehen, dass du danach nochmal richtig in den Tag starten kannst.

6. Du erhältst wieder Kontakt zu dir selbst

Das mag für den einen oder anderen etwas abgefahren klingen. Ist es aber gar nicht, wenn wir genauer drüber nachdenken. Wir beschäftigen uns nicht mehr mit uns selbst, gehen nicht mehr in uns und haben das vielleicht sogar auch schon verlernt. Den meisten Menschen wird das angesichts der ständigen Herausforderungen in unserer schnelllebigen Gesellschaft immer wichtiger. Heutzutage sind wir sehr nach außen gerichtet, materialistisch eingestellt, haben Lebensziele, die wir erreichen bzw. abarbeiten wollen. Dabei schauen wir aber zu wenig nach den Dingen, die wir vielleicht wirklich wollen, können oder fühlen. Im Yoga Nidra ziehst du deine Sinne weitestgehend zurück. Du bist ganz bei dir selbst, alles um dich herum wird unwichtig. In dem Zustand der Tiefenentspannung wird das Unterbewusstsein berührt und du kommst wieder in Kontakt zu dir selbst, erkennst (nach und nach) deine Wünsche, deine Fähigkeiten und das, was dir selbst wichtig ist. Das geschieht nicht sofort und bewusst. Es ist selbstverständlich ein schleichender, subtiler Prozess. Wenn du Yoga Nidra regelmäßig praktizierst, wirst du merken, dass sich deine Sichtweisen verändern, dass dir vielleicht Dinge unwichtig erscheinen, auf die du vorher Wert gelegt hast usw.

7. Schlafstörungen den Kampf ansagen

Stress im Alltag, arbeiten im Schichtsystem, Ängste, Sorgen – ob bewusst oder unbewusst – können dazu führen, dass wir nicht mehr gut ein- bzw. durchschlafen können oder keinen erholsamen Schlaf mehr erleben. Mit Yoga Nidra erleben wir eine Tiefenentspannung, die es uns ermöglicht, unsere Verspannungen – körperlich, emotional oder mental – zu lösen. Wenn wir das abends vor dem Schlafen gehen tun, nehmen wir sie nicht mehr mit in den Schlaf und können uns nachts wieder erholen, anstatt auf anstrengende Weise unseren Tag zu verarbeiten und am nächsten morgen gerädert aufzuwachen. Regelmäßig angewandt, egal ob abends oder tagsüber, kann uns diese Methode helfen, wieder in einen gesunden Schlaf zu finden.

Neugierig? Dann freue ich mich über deinen Besuch in meinen Kursen!